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Die Ursprünge des Badmintonspieles
Wie Badminton entstanden ist
Nun, also genau im Jahre 1872 hat in England der Herzog von Beaufort auf seinem Landsitz " Badminton " ein aus Indien herübergebrachtes Spiel namens " Poona " seinen Gästen vorgestellt. Der Herzog gestaltete das Spiel neu, indem er zwischen die Spielpartner ein Netz spannte und genaue Spielregeln festlegte. Damit ist er zum Vater dieses sportlichen Spiels geworden, das den Namen seinem Entstehungsort, eben " Badminton " verdankt.

So spielte man früher Federball
Lange vor der heutigen Zeit haben sich in fast allen Erdteilen jung und alt, Mädchen und Jungen, Adlige und Bürger mit federball-ähnlichen Rückschlagspielen vergnüglich die Zeit vertrieben.
Wie Federball vor rund 200 Jahren in Deutschland gespielt wurde, hat Gurs Muths in seinem "Spielbuch" ( 1796 ) beschrieben:
Der Federball
Diese "Federbälle" ( entsprechend den Badminton-Regeln ) sind geeignet für das Spielen in Turnhallen. Nur bei völliger Windstille kann man mit diesen Bällen auch im Freien spielen. Jeder dieser Federbälle wiegen etwa 5 Gramm.
Dies ist ein Naturfederball

Sein Korb besteht aus 14 bis 16 Federn, der Fuß aus Kork. Er ist leider sehr teuer.
Hier sieht man zwei Arten von Kunststoffbällen. Sie sind preiswerter und haltbarer als ein Naturfederball.

Hier besteht der Korb aus Kunststoff, der Fuß aber, wie beim Naturfederball aus Kork.

Bei diesem sind Korb und Fuß aus Kunststoff

Dieser "Federball" ist geeignet für das Spielen im Freien, da er ziemlich schwer ist. Größe, Form, Gewicht und Flugeigenschaften sind nicht festgelegt. Für regelgerechtes Badminton ist solch ein Ball nicht geeignet.




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